Die Geschichte der Pomade: Vom Apfel zum Gentleman-Klassiker
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Pomade gehört zu den ältesten Stylingprodukten für Männer. Kaum ein anderes Produkt hat so viele Epochen geprägt: Gentlemen der Jahrhundertwende, Filmstars der 20er Jahre, Rock'n'Roll-Ikonen der 50er und heute eine neue Generation, die Wert auf einen gepflegten Auftritt legt.
Woher das Wort Pomade kommt
Der Begriff stammt vom französischen „pommade“, das auf das italienische „pomata“ und das lateinische „pomum“ für Apfel zurückgeht. Frühe Rezepturen enthielten Apfelmus, das mit tierischen Fetten vermengt wurde. Aus dieser Mischung entstand der Name, der bis heute geblieben ist.
Das 19. Jahrhundert: Fett, Öl und erste Duftnoten
Im 19. Jahrhundert war Pomade fester Bestandteil der Herrenpflege. Verwendet wurden tierische Fette, die mit Duftstoffen versehen wurden. Gepflegtes, glänzendes Haar galt als Zeichen von Stand und Ordnung. Viele Rezepturen wurden in Apotheken und von Barbieren selbst angerührt.
Die 1920er Jahre: Glanz und klare Linien
Mit den Goldenen Zwanzigern wurde der glatte, glänzende Look zum Ideal. Zurückgekämmtes Haar mit sauberem Scheitel prägte Kino, Tanzsäle und Geschäftswelt. Pomade und Brillantine waren das Werkzeug dieses Stils. Der klassische Slick Back hat hier seine Wurzeln.
Die 1950er Jahre: Rock'n'Roll und Pompadour
In den 50er Jahren erreichte Pomade ihren kulturellen Höhepunkt. Rock'n'Roll-Musiker trugen hohe, glänzende Frisuren mit viel Volumen. Der Pompadour, benannt nach Madame de Pompadour, wurde zum Symbol einer ganzen Generation. Auch der Rockabilly-Stil und der klassische Quiff stammen aus dieser Zeit. Ein Kamm in der Gesäßtasche gehörte zum Look.
Die 1960er bis 1990er Jahre: Pause für den Klassiker
Ab den späten 60er Jahren setzten sich längere, natürliche Frisuren durch. Später prägten Gel und Haarspray das Styling. Pomade wurde in dieser Zeit vor allem von Liebhabern klassischer Looks und in traditionellen Barbershops genutzt.
Das Comeback: Barbershops und der moderne Gentleman
Mit der Rückkehr der Barbershop-Kultur kam auch die Pomade zurück. Undercut, Seitenscheitel und gepflegte Business-Frisuren verlangen nach einem Produkt, das Halt, Glanz und Kontrolle verbindet. Moderne Pomaden vereinen das Beste aus beiden Welten: traditionelle Inhaltsstoffe wie Bienenwachs und Lanolin mit sorgfältiger Herstellung und angenehmen Düften.
Pomade heute: Klassiker mit Anspruch
Heute steht Pomade für bewusste Entscheidung statt Zufall. Wer zu Pomade greift, legt Wert auf einen sauberen, gepflegten Auftritt. Die NO STYLIST Pomade Pure Lemongrass knüpft an diese Tradition an: ölbasiert, mit Cera Alba und Lanolin, starkem formbarem Halt und seidigem Glanz, von Hand in Deutschland hergestellt.
Wie Sie Pomade richtig einsetzen, erklärt unsere Anleitung zur Anwendung.
Häufige Fragen
Was ist Pomade?
Pomade ist ein Stylingprodukt für das Haar, das Halt und Glanz gibt. Klassische Pomade ist ölbasiert und bleibt den ganzen Tag formbar. Mehr dazu in unseren häufigen Fragen zu Pomade.
Warum heißt Pomade Pomade?
Das Wort geht auf das lateinische „pomum“ für Apfel zurück, weil frühe Rezepturen Apfelmus enthielten.
Welche Frisuren sind typisch für Pomade?
Slick Back, Seitenscheitel, Pompadour, Quiff und der klassische Business Look.